Industriepark auf Hallein-Papier-Gelände geplant
Seit drei Jahren wird auf dem Areal der ehemaligen Papierfabrik nur noch Zellstoff produziert - seit der Übernahme durch die Schweighofer-Gruppe sind es rund 150.000 Tonnen pro Jahr. 37 Millionen Euro bezahlte Schweighofer für das Areal der Halleiner Papierfabrik. Einen Teil dieser Investition will der Unternehmer nun durch die Verwertung des leerstehenden Viertels der Fabriksfläche wieder hereinbekommen.

ORF
„Optimistisch, dass wir bald Interessenten haben“
Der Salzburger Immobilienentwickler Franz Stiller soll die brachliegenden zehn Hektar vermarkten. Nicht wenig in einer Region, wo andere auf Industrie- und Gewerbegebiet seit Jahren sitzenbleiben, siehe Puch-Urstein. Stiller betont, es handle sich nicht um Gewerbegebiet, sondern um Industriegebiet: „Wir suchen Unternehmen, die einen funktionierenden Industriestandort mit der ganzen zur Verfügung stehenden Infrastruktur suchen. Da bin ich sehr optimistisch, dass wir bald Interessenten haben.“
Das Land Salzburg hat ebenfalls Interesse an neuen Betrieben. Und man werde das Projekt deshalb auch unterstützen, sagt Wirtschaftsreferent Wilfried Haslauer (ÖVP). soll dem Vernehmen nach die Möglichkeit zur Miete oder zum Kauf von Industriegrund geben.
Billiger als im Gewerbegebiet Puch-Urstein
Preisniveau in der Region: Rund 300 Euro werden - dem Vernehmen nach - für den Quadratmeter Gewerbegrund im nahen Puch-Urstein verlangt. Bis der neue Industriepark in Hallein in Betrieb gehen kann, wird allerdings wohl noch eine Menge Wasser die Salzach hinunterfließen.
Publiziert am 05.09.2012

