Umbau des Reinhardt-Platzes hat begonnen

In der Salzburger Innenstadt beginnt nun der Umbau des Max-Reinhardt-Platzes. Dieser zentrale Bereich im Festspielbezirk wird neu gestaltet - ähnlich wie schon zuvor die Hofstallgasse. Schildbürgerstreiche wie in der Hofstallgasse will man verhindern.

Die Stadtverwaltung hofft, sich Peinlichkeiten mit dem gelben Asphalt wie in der nahen Hofstallgasse zumindest dieses Mal ersparen zu können.

Baustelle auf dem Max-Reinhardt-Platz in der Salzburger Altstadt

FMT Pictures

Schildbürgerstreich vor sechs Jahren

Vor sechs Jahren hat die Stadt Salzburg mit dem gelben Asphalt DAS Sommerthema schlechthin geliefert: Reifenspuren, Orangenduft vom Reinigungsmittel, kaputte Lichtbänder, zu weicher Belag, seltsame Farbveränderungen.

Inzwischen ist das alles behoben, weshalb die Bauverwaltung einen neuen Versuch wagen will. Jetzt soll der Reinhardt-Platz in gräulichem Senfgelb erstrahlen, rund 3.500 Quadratmeter Spezialasphalt werden aufgebracht. Gesamtkosten: 1,6 Millionen Euro.

Der Max-Reinhardt-Platz in der Stadt Salzburg

ORF

Der Fahrradständer wird verlegt

Keine Lichteffekte

Bevor es so weit ist, müssen aber noch Kanal-, Strom- und Kommunikationsleitungen erneuert werden. Außerdem wird der Almkanal offengelegt - ähnlich wie beim niversitätsplatz. Verabschiedet hat sich die Stadt allerdings von den Lichtbändern. Auf dem Reinhardt-Platz sollen Nirosta-Bänder im Boden eingelassen werden - ohne Lichteffekte.

Zehn Jahre Planungszeit

Die Abstellplätze für Fahrräder werden vom „Wilder-Mann-Brunnen“ wegverlegt - unter anderem vor die Uni-Bibliothek und in Richtung Toscaninihof. Die eigentliche Asphaltierung soll erst im kommenden Frühjahr erfolgen - genau zehn Jahre, nachdem das Projekt offiziell beschlossen worden ist.

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