„Hubers Landhendl“ reagiert auf Kritik

Der Fleischkonzern „Hubers Landhendl“ reagiert auf massive Gewerkschaftskritik und hat die Zusammenarbeit mit einer slowakischen Firma eingestellt. Über das Unternehmen waren bis zu 100 slowakische Frauen zu „Hubers Landhendl“ vermittelt worden.

Doch die Slowakinnen mussten in der Geflügelfabrik unter widrigen Bedingungen arbeiten. Jetzt verspricht der Konzern Besserung. Bezahlung weit unter dem Kollektivvertrag, dubiose Strafen und Selbstbehalte sowie ein möglicher Steuerbetrug in der Slowakei: Das waren die Vorwürfe der Gewerkschaft an Kupex, die slowakische Partnerfirma von Hubers Landhendl.

„Leiharbeiterinnen angestellt“

Die Kooperation sei eingestellt worden, teilt das Unternehmen aus Pfaffstätt jetzt in einer Email an den ORF mit. Außerdem seien die Leiharbeiterinnen aus der Slowakei direkt bei „Hubers Landhendl“ angestellt worden, intern werde jetzt alles lückenlos aufgearbeitet.

Besserer Mitarbeiterschutz versprochen

Künftig soll es bei „Hubers Landhendl“ neue Richtlinien im Umgang mit Partnerfirmen geben, der Mitarbeiterschutz solle verbessert werden, schreibt der Geschäftsführer. Falls sich bewahrheite, dass Mitarbeiter zu wenig Geld bekommen haben, werde das Unternehmen die Differenz auszahlen.

Ein Interview wollte bei „Hubers Landhendl“ nach wie vor niemand geben. Dem Vernehmen nach ermittelt die Finanzpolizei.

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