Mountainbike-WM: Österreicher zuversichtlich
Aufwärmen, zusammenschrauben, herumbasteln - am Donnerstag war die Stimmung im Fahrerlager der Downhillprofis gut und entspannt. Doch sobald es beim Training an den Start ging, herrschte höchste Konzentration. Die Strecke in Leogang verlangt den Bikern nicht nur körperlich, sondern auch fahrtechnisch einiges ab.

ORF
„Will bei Heim-WM vorne hineinfahren“
Österreichs bester Downhiller ist Markus Pekoll auf Platz 22 der Weltrangliste. Der 24-Jährige ist mit hohen Erwartungen nach Leogang gekommen: „Der Druck ist groß. Ich erwarte mir auch selber viel. Ich habe gut trainiert. Eine Heim-WM hat man nicht oft und natürlich will ich da vorne hineinfahren.“
Zu den großen Favoriten bei den Herren zählen der Südafrikaner Greg Minnaar und der US-Amerikaner Aaron Gwin: „Die Chancen stehen gut, wie bei jedem Rennen", sagt Aber es wird sicher knapp. Ich fühle mich jedenfalls sehr gut“
Petra Bernhard setzt auf Heimvorteil
Auf derselben Strecke wie die Herren kämpfen auch die Damen um den Weltmeistertitel. Zu Österreichs Hoffnungen zählt die Steirerin Petra Bernhard, derzeit Achte in der Weltrangliste: „Wir haben den Heimvorteil natürlich Vollgas ausgenützt. Wir haben mit dem Nationalteam ein Trainingslager da gehabt und ich war auch privat da. Die Strecke ist in Top-Zustand, es taugt mir voll. Es ist vielversprechend, ich fühle mich gut, viele Leute sind da - schauen wir, was kommt am Wochenende.“
Wer in Leogang zum Weltmeister bzw. zur Weltmeisterin im Downhill-Mountainbiken gekürt wird, entscheidet sich am Sonntag. Die erste Entscheidung fällt im Cross-Bewerb am Samstag, wo jeweils vier Fahrer gegeneinander antreten.

APA
Räder keinesfalls unbeaufsichtigt lassen!
Ideales „Biotop“ für Profi-Diebe
Die internationalen Meisterschaften für Mountainbiker im Pinzgau und eine Radmeisterschaft in St. Johann in Tirol sind aber auch ideale Bedingungen für Diebe von teuren Rennrädern.
Die Polizei im Pinzgau reagiert darauf intensiven Kontrollen und setzt verstärkt zivile Fahnder ein.
Ski- und Radlkeller immer absperren
Auch Sportler selbst können sich vor Dieben schützen, sagt Kurt Möschl vom Polizeikommando Zell am See (Pinzgau): „Fahrräder sollten keinesfalls unbeaufsichtigt stehen. Man soll sie auch nicht in Fahrzeugen zurücklassen. Wenn Bikes in Ski- oder Fahrradkellern untergebracht werden, dann sollten auch die Türen auf alle abgesperrt sein. Auch die Fenster sollten geschlossen oder abgesperrt sein.“
Wenn Fahrräder gestohlen oder mutmaßtliche Täter beobachtet werden, dann sollte man sofort die Bezirksleitstelle der Polizei verständigen, rät Möschl - über Notruf 133.
Links:
- Mountainbike-WM für Profis und Hobbyfahrer (salzburg.ORF.at; 29.08.2012)
- Profi-Fahrraddiebe geschnappt (salzburg.ORF.at; 29.08.2012)
- Mountainbike WM Saalfelden Leogang 2012
Publiziert am 30.08.2012

