Nach Messerstecherei: Forderung nach Schaffnern

Nach der Messerstecherei mit zwei Verletzten in der S-Bahn im Tennengau vom Donnerstag verlangt die Verkehrsplattform erneut Schaffner in den Nahverkehrszügen. Die ÖBB verzichten in der S-Bahn aus Kostengründen auf Schaffner.

Die ÖBB verzichten in der S-Bahn aus Kostengründen auf Schaffner. Die Salzburg AG dagegen setze in ihren Lokalbahnen im Flachgau und im Pinzgau Zugbegleiter ein, sagt Plattform-Sprecher Peter Haibach.

„Fordere Politiker auf, mit den ÖBB zu verhandeln“

„Wir fordern, dass es zumindest am Abend in allen Zügen von ÖBB und Lokalbahn Zugbegleiter gibt, die sich um die Sicherheit und das Wohl der Fahrgäste kümmern. Das muss doch möglich sein. Leider hat es als bisher einziges Bundesland nur Tirol geschafft, gegen Kostenbeteiligung Zugbegleiter in seinen Verkehrsverträgen mit den ÖBB zu verankern. Natürlich kostet das Geld. Trotzdem fordere ich die zuständigen Landespolitiker und Bürgermeister auf, mit den ÖBB über Schaffner in allen Zügen zu verhandeln.“

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