Junger Weltklasse-Pianist aus Salzburg
Hasenauer ist auch der einzige Europäer, der die Aufnahmeprüfung zum Bachelor-Studium im Konzertfach Klavier am Mozarteum geschafft hat. Die Konkurrenz aus Asien ist dort enorm.

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Hasenauer mit seinem Lehrer Weber
Die besten Nachwuchspianisten aus Südchina sind nach Salzburg gereist, um bei Mozarteumsprofessor Andreas Weber einen Kurs zu besuchen. Der 13-jährige Calsung Wong ist einer von ihnen.
Der 15-jährige Ziming Ren spielt perfekt Rachmaninoff. Das ist die Konkurrenz, gegen die sich der 18-jährige Salzburger Marcus Hasenauer behaupten muss. Auch er wird von Weber unterrichtet. Aber er ist der einzige Österreicher bzw. Europäer in der Hochbegabtenklasse für Pianisten des Mozarteums.
Nur die wenigsten Talente schaffen es, das dafür erforderliche Training auf den Tasten zu absolvieren, sagt Andreas Weber: „Vier Stunden täglich sind dabei das Minimum. Für einen Schüler, der noch zur Schule geht, ist das ein riesiges Arbeitspaket.“

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Hasenauer
Matura auch noch geschafft
Der 18-jährige Marcus Hasenauer hat es geschafft, neben dem vielen Üben das Musische Gymnasium samt Matura zu absolvieren: „Das ist immer eine Knautschzone, dass man den Lehrer nicht verärgert und übt. Es ist immer ein Konflikt zwischen dem normalen Schulleben und der Kunst.“
Der junge Pianist sagt, er lasse sich von keiner Konkurrenz irritieren: „Ich richte mich ohnehin immer nach den alten Pianisten, die schon verstorben sind - zum Beispiel Rubinstein oder Horovitz. Das sind so meine Vorbilder.“
Um diesen Vorbildern nachzueifern, benötigt man neben Talent auch großes Durchhaltevermögen.
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Publiziert am 23.08.2012

