Überfälle auf Wettlokal und Trafik geklärt

Nach einem Raubüberfall auf ein Wettlokal am Salzburger Hauptbahnhof und einem Überfallsversuch auf eine Trafik in Salzburg-Gnigl hat sich der mutmaßliche Täter jetzt der Polizei gestellt. Er beschuldigt noch einen Komplizen.

Der 22-jährige arbeitslose türkischstämmige Salzburger soll am Nachmittag des 30. Juli im Wettlokal beim Bahnhof eine Angestellte mit Pfefferspray außer Gefecht gesetzt und dann rund 1.400 Euro mitgenommen haben. Zwei Tage später soll er dann einen Überfall auf die Trafik in Gnigl gestartet haben - doch die Geschäftsinhaberin setzte sich in einen Nebenraum und schrie laut um Hilfe. Deshalb suchte der mutmaßliche Räuber ohne Beute das Weite.

Geld gebraucht, um Suchtgift zu kaufen

Der 22-Jährige war von der Kriminalpolizei bereits identifiziert worden - er floh aber vor seiner Festnahme in die Türkei. Nachdem die Salzburger Staatsanwaltschaft einen EU-Haftbefehl ausgestellt hatte, stellte sich der Verdächtige dann am 10. August der Polizei. Das Geld habe er gebraucht, um sich Suchtgift zu kaufen, sagte er den Beamten.

Im Verhör beschuldigte der mutmaßliche Räuber dann noch einen Komplizen - einen 24-jährigen Arbeitslosen aus der Stadt Salzburg. Dieser habe ihn zu den Überfällen angestiftet, die Luftdruckpistole gekauft und auch das Fluchtauto gefahren. Dieser Mann wurde am 14. August festgenommen. Er bestritt im Verhör eine Beteiligung an den Überfällen. Beide Verdächtige wurden in die Salzburger Justizanstalt gebracht.

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