Keine Ordnung im Red-Bull-Team

Für Diskussionen sorgt das 4:4 von Red Bull Salzburg am Samstag bei der Admira - zum einen, weil die beiden Trainer nach dem Spiel aneinander gerieten, zum anderen, weil es bei Salzburg auch auf dem Platz drunter und drüber geht.

Roger Schmidt hat ein Problem: Seine Mannschaft. Der deutsche Cheftrainer experimentiert mit dem Erbe seiner Vorgänger und findet noch keine Lösung. Insgesamt 30 Spieler sind im Kader. Doch ein starkes Team hat der Bauingenieur aus Paderborn in den ersten Monaten noch nicht geformt.

Fußballer von Red Bull Salzburg ratlos auf dem Platz

APA/Krugfoto

Große Schwankungen bei Spielern

Dass dies aber nicht nur am Trainer liegt, beweisen dessen Spieler zur Zeit im Wochenrhythmus. Da ist zum Beispiel Verteidiger Douglas da Silva: Einst um fast drei Millionen Euro nach Salzburg gewechselt, ist er in jedem Spiel ein Sicherheitsriskio. Oder Christoph Leitgeb: Bemüht, aber extrem fehleranfällig im Spiel nach Vorne. Das gilt auch für Ibrahim Sekagya oder den verletzungsanfälligen Kapitän David Mendes.

Dazu kommen Spieler, die auf Grund ihrer Leistungsfähigkeit offenbar nicht einsetzbar sind wie Cristiano, Boghossian oder auch Teamverteidiger Florian Klein.

Junge Norweger überzeugten

Eine positive Ausnahme sind nur die beiden Norweger Harvard Nielsen und Valon Berisha: 19 Jahre jung und nach nur wenigen Trainingstagen fixe Bestandteile im Neuaufbau von Roger Schmidt.

Christopher Pöhl, ORF Salzburg Sport

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