Kritik an Marktstandln vor Kollegienkirche
Auch könne man die Parksünder nicht ständig kontrollieren und strafen. Sachverständigenkommission und Denkmalschützer haben sich ebenfalls in die Diskussion eingeschaltet.
Kirchenfassade vor allem an Samstagen verstellt
Vor allem an Samstagen verstellen Marktständen die Sicht auf die frisch renovierte Fassade der Fischer von Erlach- Kirche - sehr zum Ärger einer Kulturinitiative, sagt Heidi Schitter. „Schon im Jahr 2007 ist versprochen worden, dass an Wochentagen tagsüber der Haupteingang der Kirche freigehalten wird und, dass - wenn es irgendwie geht - alle drei Bögen frei bleiben.“

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Marktstandln verstellen die Sicht auf die frisch renovierte Fassade der Kollegienkirche, sagen Kritiker.
Kritik vom Stadtverein Salzburg
Vor allem gewisse Marktstände sind der Kulturinitiative ein Dorn im Auge, sagt Axel Wagner vom Stadtverein Salzburg. „Die Stadtgemeinde Salzburg hat die festen Stände, die es früher vor der Universitätskirche gegeben hat, entfernt, und sie durch feste Stände in der Philharmonikergasse ersetzt und man sollte glauben, dass man diesen Erfolg nicht wieder schmälern sollte durch mobile Stände, die aber auch dauerhaft hier stehen. Und wir meinen, dass diese Stände hier nicht her gehören.“
Marktamt-Juristin: „Stände stehen hier zu Recht“
Doch die kritisierten Stände stehen hier zu Recht, befindet Juristin Christina Hemetsberger vom Marktamt. „Sie stehen jetzt im Randbereich der Kirche, also das Portal selbst ist frei. Es ist nicht so, dass sie einen bestimmten Platz auf Dauer zugewiesen haben. Aber derzeit ist dieser Platz mit dem Marktamt abgesprochen.“

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Die Standln stünden hier zu Recht, betonen die Juristen des Marktamtes.
„Müssten sonst woanders einkaufen“
Doch auch die widerrechtlich parkenden Fahrzeuge verstellen den Eingang zur Kollegienkirche. Deren Besitzer argumentieren häufig, sie könnten sonst nirgends in der Nähe parken und müssten andernfalls woanders einkaufen, was die Innenstadt-Kaufleute wohl wenig freuen würde. Von seiten des Marktamtes sei man bemüht,die Situation besser in den Griff zu bekommen, wird betont.

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Auch parkende Autos vor der Kollegienriche sind den Kritikern ein Dorn im Auge.
Publiziert am 14.08.2012

