A8: Völlig überfüllter Bus gestoppt
Dass auf den Straßen desolate und überfüllte Fahrzeuge unterwegs sind, ist seit dem Ende der Grenzkontrollen des öfteren der Fall. Doch dieser Kleinbus einer rumänischen Großfamilie, der von der Polizei im benachbarten Bayern, auf der Autobahn Richtung München gestoppt wurde, habe selbst langgedienten Beamten die Sprache verschlagen heißt es bei der Polizei.
19 Personen in Bus mit sechs Sitzplätzen
Schauplatz des Vorfalles war die Autobahn Salzburg-München beim Chiemsee: Ein in die Jahre gekommener gelber Kleinbus mit französischer Nummer fiel Polizisten auf - als schon auf den ersten Blick völlig überladen und verkehrsunsicher. Als der Kleinbus für eigentlich sechs Spitzplätze dann gestoppt wurde, stiegen aus: 19 Personen, neun von ihnen Kinder, alle aus Rumänien. Der Großteil kauerte auf Gepäckbergen im Fahrzeuginneren. Mensch wie Material waren völlig ungesichert - und das für eine Fahrtstrecke von mindestens 2000 Kilometern.
„Technischer Zustand des Busses war desaströs“
Dem nicht genug, sei der technische Zustand dieses Kleinbusses desaströs und reif für die Schrottpresse gewesen, so die bayerische Polizei. Teilweise waren an dem Fahrzeug Bremsen defekt, die Beleuchtung kaputt und die Karosserie zum Teil durchgerostet. Die rumänische Großfamilie mit ihren 19 Mitgliedern musste die Fahrt Richtung Frankreich schließlich mit dem Zug fortsetzen.
Publiziert am 14.08.2012

