Bauernherbst startet in sein 17. Jahr

Der 17. Bauernherbst beginnt heuer am 25. August. Er ist zugleich der letzte für seinen Erfinder Karl Riegler. Die Bilanz nach 17. Jahr ist positiv: 50 Prozent mehr Gäste und 20 Prozent Plus bei den Übernachtungen.

Was tun, um den immer schwächer werdenden Sommeroturismus wieder zu beleben? Diese Frage war Mitte der 1990-er-Jahre der Ausgangspunkt für den Bauernherbst. Eineinhalb Jahre lang hat der Flachgauer Touristiker Karl Riegler mit vielen Mitstreitern minutiös an Ideen getüftelt, bevor das Programm für den ersten Bauernherbst stand: Salzburger feiern und Gäste dürfen und sollen mitfeiern, war der Leitgedanke.

„Gästeankünfte im Herbst seit 1996 verdoppelt“

Heute ist der Bauernherbst längst etabliert und hat auch die Sommer-Nachsaison im Tourismus belebt, sagt Salzburgs Tourismusreferent, Landeshauptmann-Stellvertreter Wilfried Haslauer (ÖVP): „Im Jahr 1996, dem Jahr des ersten Bauernherbst, hatten wir in den Monaten September und Oktober nur halb so viele Ankünfte wie im Jahr 2011. Das ist eine enorme Steigerung, an der der Salzburger Bauernherbst den Hauptanteil hat.“

Musik+Kulinarik im Bauernherbst

ORF

Der Bauernherbst hat dem Salzburger Tourismus im Herbst einen spürbaren Aufschwung beschert.

Übernachtungen um 20 Prozent gestiegen

Die Übernachtungen seien im selben Zeitraum immerhin noch um 20 Prozent gestiegen - vor allem Dank des Bauernherbst. Er sei zudem auch Grundlage für weitere erfolgreiche Tourismus-Ideen wie den „Almsommer“ oder die „Via Culinaria“ gewesen, ergänzt Salzburgs oberster Tourismuswerber, SLT-Chef Leo Bauernberger.

Zum heurigen Bauernherbst werden eine halbe Million Besucher erwartet. Eröffnet wird er Inner Gebirg am 25. August in Embach im Pinzgau, und in der Stadt Salzburg am 26. August in Stiegls Brauwelt.

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