Mehlpreis steigt durch Ernteausfälle

Ernteausfälle bei Getreide in Europa und den Vereinigten Staaten werde schon bald den Mehlpreis bei uns drastisch in die Höhe treiben. Das kündigt der Innungsmeister der Salzburger Müller, Franz Grabmer an.

Dürren in Südeuropa und in den Vereinigten Staaten treiben den Getreidepreis in die Höhe. Einzelne Sorten wie Weizen sind an den Börsen zurzeit sogar um ein Drittel teurer als vor einem Jahr. Und das hat massive Folgen für die Salzburger Müller, sagt deren Sprecher Franz Grabmer von der Stiftsmühle St. Peter.

„Mehlpreis wird um 20 Prozent steigen“

„Die gestiegenen Getreidepreise - besonders in den letzten 14 Tagen - zwingen die Mühlen ganz sicher in den nächsten Wochen zu extremen Preiserhöhungen. Status quo ist, dass die Getreidepreise um zirka 25 Prozent höher sind als noch vor ein paar Monaten. Man kann mit einer Mehlpreiserhöhung von rund 20 Prozent rechnen“, so Grabmer.

In den Supermärkten wird das Mehl aber vermutlich heuer nicht mehr teurer, da die Verträge noch bis Jahresende laufen. Aber natürlich werden die Bäcker die 20-prozentige Preissteigerung bei Mehl spüren. Innungsmeister Karl-Heinz Thurnhofer hält sich jedoch noch bedeckt. Zuerst müsse die Entwicklung abgewartet werden, bevor von einer Brotpreiserhöhung gesprochen werden könne.

Link: