Hoffnung gegen Eschensterben

In Salzburgs Wälder sterben die Eschen. Sobald sie von einem Pilz befallen sind, gibt es keine Rettung mehr. Doch mitten in diesem massiven Sterben keimt Hoffnung. Neben befallenen Bäumen wachsen gesunde Eschen, denen der Pilz offenbar nichts anhaben kann.

Esche Pilz

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Vom Pilz befallene Esche.

In Nussdorf am Haunsberg (Flachgau) gibt es zahlreiche Eschen, die vom Pilz befallen sind, der die Saftbahnen verstopft. Die Kronen der Bäume werden kahl, die Blätter trocknen aus.

Direkt daneben stehen Eschen im vollen Grün, nicht im geringsten beeinträchtigt von den seit Jahren kranken Artgenossen in allernächster Nähe. Auch in Lamprechtshausen (Flachgau) zeigt sich eine ähnliche Situation in einem Jungwald.

Esche

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Befallene Eschen neben gesunden Eschen.

„Können aktiv nichts dagegen machen“

„Das Eschensterben geht zwar gebremst, aber trotzdem weiter. Aktiv gegen das Eschensterben können wir nichts machen, aber wir beobachten zunehmend, dass es einzelne Bäume gibt, die neben toten Eschen sehr vital ausschauen. Wir hoffen also darauf, dass die Esche doch nicht aus unserer Region verschwinden wird“, sagt Ludwig Wiener aus der Landesforstdirektion.

Erklärung für dieses Phänomen gibt es noch keine. Die Landesforstdirektion beobachtet die Entwicklung der Eschen aber weiterhin aufmerksam.

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