„Mojo“: Begeisterung bei Jung und Alt
Kinder als Publikum ernst nehmen und ein altersgerechtes Programm bieten - das sind die Ziele der Salzburger Festspiele. Sie haben in diesem Sommer erstmals ein eigenes Kinderprogramm aufgelegt - mit einer adaptierten „Zauberflöte“, einem Familienkonzert, „Opera viva“, einer Oper zum Mitsingen für Kinder ab sieben, und eben „Mojo“. „Mojo“ ist gemeinsam mit dem Theatre Rites in London entstanden. Es wendet sich an alle, die „noch wachsen wollen“.

Patrick Baldwin/Salzburger Festspiele
„Voll cool, voll süß, voll nett“
Bei der Premiere am Donnerstag auf der Pernerinsel in Hallein (Tennengau) wurde viel mitgesungen. Doch wer oder was ist denn nun eigentlich Mojo? „Eine kleine Puppe, die sie erziehen“, sagt eine junge Besucherin. „Die kann besonders gut tanzen, eislaufen.“ Aus Trompetentönen entsteht Mojo, wächst und tanzt schließlich mit der Truppe um die Wette. Tanz und Musik, Theater und Magie gehen zusammen, aus einem Kegel entsteht eine Puppe, aus Kegel und Kugel und buntem Haar ein Stelzvogel und schwarz-rot gefleckt mit sechs Beinen die Spinne.
„Es war voll cool, voll süß und einfach voll nett“, sagt eine jugendliche Besucherin. „Auch für etwas größere Menschen auf alle Fälle empfehlenswert. Nett ist die Geschichte, wie’s erzählt ist, die Musik.“ Andere fanden’s „einfach nur cool.“
Für Erwachsene „bunte, mitreißende Geschichte“
Auch eine erwachsene Besucherin fand, „dass es erstaunlich ist, wie mit so leichten Mitteln doch so tolle, bunte und mitreißende Geschichten erzählt werden können.“ Für einen anderen Premierengast war es „ausgezeichnet. Das war einmal ganz was Anderes. Da hat man gesehen, dass ein Kinderstück auch was für Erwachsene ist. Weil ich glaube, so ein Mojo hat jeder ein bisschen bei sich zu Hause.“
„Mojo“ wird in Hallein auf der Pernerinsel noch am Samstag und am Sonntag gespielt, jeweils zwei Mal am Tag.
Link:
Publiziert am 10.08.2012

