Bauboom bei Kindergärten

In Salzburg werden zur Zeit so viele Kindergärten neu gebaut wie schon lange nicht. Grund für diesen „Bauboom“ sei die stark wachsende Nachfrage nach verschiedenen Formen der Kinderbetreuung, sagen Vertreter der gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften.

„Wir bemerken einfach eine rege Bautätigkeit in vielen Gemeinden, um neue Plätze zu schaffen“, sagt Salzburg-Wohnbau-Chef Christian Struber.

Mehr Platz für vielfältiges Angebot nötig

Heutzutage sind trotz sinkender Kinderzahlen deutlich mehr Betreuungsplätze notwendige - denn in immer mehr Familien müssen beide Eltern arbeiten. Die Folge: „Es gibt nicht mehr das eine Angebot im Kindergarten, sondern es gibt die Nachmittagsbetreuung, die alterserweiterte Gruppe, einen viel stärkeren Bedarf für die Kinderbetreuung zwischen ein und drei Jahren. Auch auf Grund dieser gestiegenen Nachfrage nach verschiedenen Formen, wird es notwendig, die entsprechenden räumlichen Voraussetzungen zu schaffen.“

Die neuen Kindergärten in Bad Gastein (Pongau) und Rußbach (Tennengau) seien gerade fertiggestellt worden, ergänzt Struber. In Bad Vigaun (Tennengau) und Tenneck (Pongau) laufen Architektenwettbewerbe. Auch in Hollersbach (Pinzgau) werde eine Ausschreibung vorbereitet. Die GSWB hat in der Stadt Salzburg heuer den Kindergarten Strubergasse eröffnet, der auf dem Struberkasernenareal ist in Bau.

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