ÖBB verdoppeln Lehrwerkstätten

Die ÖBB bauen beim Salzburger Bahnhof neue Lehrwerkstätten. In der Nachbarschaft der alten Lehrwerkstatt entsteht um fünf Millionen Euro ein neues Gebäude. Damit können ab 2014 doppelt so viele Lehrlinge ausgebildet werden wie bisher.

64 Burschen und Mädchen sind derzeit bei den Bundesbahnen in Salzburg in Ausbildung - 105 Ausbildungsplätze gibt es spätestens ab 2014, sobald der Neubau die inzwischen fast 70 Jahre alten Barackenbauten ablöst. Hier erlente Berufe wie Maschinenbautechnik oder Anlagen- und Betriebselektrotechnik machen die jungen Menschen nach ihrer Ausbildung zu begehrten Arbeitskräften nicht nur bei der Eisenbahn.

Kern: Firmen wollen ÖBB-Lehrlinge abwerben

„Wir wissen, dass es in Österreich einen Facharbeitermangel gibt, die Firmen stehen Schlange um uns die Lehrlinge abzuwerben. Aber unser Ziel ist es natürlich ihnen eine Perspektive innerhalb der ÖBB zu bieten, weil wir brauchen natürlich diesen Zufluss bestausgebildeter junger Leute“, sagt der ÖBB-Vorstandvorsitzende Christian Kern.

Lehrwerkstatt, Schweißen,

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Burgstaller: Wirtschaft noch nicht im Boot

Das Land Salzburg steuert zur neuen Lehrwerkstatt 200.000 Euro bei, damit hier auch Lehrlinge ausgebildet werden, die nicht von den ÖBB kommen. „Es gibt bestimmte Sparten wo es nicht genug Ausbildung gibt und ich würde mir sehr wünschen, dass wir entsprechend diesem Modell überbetriebliche Lehrlingsausbildung generell organisieren im Land. Noch habe ich dabei die Wirtschaft nicht im Boot aber vielleicht wird das ein sogenanntes Best-practice-Modell, das sie sich einmal anschauen und sagen, das wär entwas fürs ganze Bundesland“, sagt Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (SPÖ).

Noch im August wird das Areal geräumt, im Oktober beginnen die Bauarbeiten für die neue ÖBB-Lehrwerkstätte, die bis im Herbst kommenden Jahres fertiggestellt sein soll.

Altes Areal

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