Polizei deckt fingierten Raubüberfall auf

Salzburger Kriminalisten kamen jetzt einer 23-jährigen Oberösterreicherin auf die Schliche, die vor einem Jahr einen fingierten Raubüberfall angezeigt hatte. Den angeblich geraubten, beträchtlichen Geldbetrag hatte sie nie bei sich.

Im August 2011 hatte der Vater des vermeintlichen Opfers Anzeige erstattet. Seine Tochter sei auf dem Weg zur Übergabe einer Wohnungskaution in der Stadt Salzburg von vier unbekannten und schwarz maskierten Männern überfallen worden.

Einer der Männer habe ihr dabei mit einem Messer Schnittwunden im Gesicht, am Bauch, sowie an Armen und im Schenkelbereich zugefügt.

4.600 Euro Bargeld geraubt

Bei dem brutalen Raubüberfall sei der Tochter das Bargeld im Wert von 4.600 Euro geraubt worden. Die Ermittler wurden aber durch Widersprüche zwischen des Aussagen der 23-Jährigen und den Angaben ihres Vaters und ihrer Familie stutzig.

Nach einem Jahr hat die Oberösterreicherin nun zwar gestanden, dass ihr damals kein Geld geraubt wurde. Sie hatte das Geld nie besessen, hätte es aber für die Kaution einer Wohnung gebraucht. Die Ursache ihrer Schnittwunden wollte sie jedoch nicht erklären.