Zwiespältige Regenbilanz im Juli

Im Juli teilte sich das Wetter in Salzburg in einen relativ trockenen Norden und einen sehr niederschlagsreichen Süden. Die Bilanz der ZAMG-Meteorologen zeigt erstaunliche Extreme.

Der nördliche Teil Salzburgs vom Flachgau über den Tennengau bis zu den Loferer Steinbergen hat im Juli sogar weniger Regen erlebt als im langjährigen Durchschnitt. Das Minus geht von 15 bis 30 Prozent. Viel geschüttet hat es dagegen im Süden, im Pinzgau, im Pongau und im Lungau. Dort erhoben die Meteorologen ein Niederschlagsplus von 20 bis 140 Prozent.

Wobei die Wetterstation in Mariapfarr mit 247 Liter pro Quadratmeter so viel Regen maß wie nie zuvor seit der Errichtung der Wetterstation im Jahr 1990. Für das gesamte Land gilt, dass sich die Sonne rar gemacht hat: 15 Prozent weniger Sonnenstunden als sonst in einem durchschnittlichen Juli. Die Abweichung der Monatsmitteltemperatur zum Mittel 1971-2000 beträgt für Salzburg 1° C. Die geringste Abweichung registrierte die ZAMG mit +0,3° C am Salzburger Flughafen und die höchste mit 1,5° C in Mariapfarr.