Ex-Manager bleibt vorerst im Bäder-Beirat

Nach der Affäre um sexuelle Belästigung und Mobbing von Mitarbeitern im Landestheater musste dessen Finanzdirektor ja seinen Posten räumen. Den Posten im Beirat des halböffentlichen Bades Aqua Salza in Golling (Tennengau) darf er vorerst behalten.

Der Manager war vor zwei Wochen aus dem Landestheater geworfen worden. Zuvor hatte es mit ihm ähnliche Probleme bei den Salzburger Landeskliniken gegeben. Das Managment des Aqua Salza dagegen sieht keine Schwierigkeiten. B. sei ein erfahrener Experte, heißt es. Der Manager war der SPÖ zugerechnet worden. Beim Gollinger Hallenbad kann dieser Verdacht schwerlich aufkommen, die Gesellschafter sind Raiffeisen, die Gemeinde Golling sowie die ebenfalls von der Raika dominierte HYPO, lauter ÖVP-nahe Eigentümer also.

Land hält nur kleinen Anteil am Aqua Salza

Für die HYPO sitzt der frühere Theatermann im Bäder-Beirat in Golling. Es habe keine Auffälligkeiten gegeben, der Mann verstehe viel von der Sache, heißt es dazu von der Hypo. Auch beim Land, das indirekt einen kleinen Anteil am Aqua Salza hält, sieht man keinen Grund zum Handeln. Die Entscheidung könne nur die Hypo-Bank allein treffen, der Landesanteil sei zu klein. Damit bleibt die Position unverändert. Im Landestheater dagegen hat der entlassene Finanzdirektor inzwischen quasi Hausverbot, sein Büro hat er bereits geräumt. Im Herbst soll der Posten neu ausgeschrieben werden.

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