Mann nach tödlichem Autounfall in U-Haft

Nach dem tödlichen Verkehrsunfall im Tauerntunnel Sonntagfrüh hat der Sachverständige nun geklärt, dass der Überlebende, ein 39-jähriger Bulgare, das Fahrzeug gelenkt hat. Der Mann hatte geleugnet, hinterm Steuer gesessen zu sein.

Gegen 7.30 Uhr wurden am Sonntag die Einsatzkräfte alarmiert - ein schwerer Unfall im Tauerntunnel war passiert. Ein Pkw war mit überhöhter Geschwindigkeit gegen das Tunnelportal gekracht. Ein Mann wurde dabei im Fahrzeug eingeklemmt, ein zweiter aus dem Auto geschleudert. Für den eingeklemmten 25-jährigen Mazedonier kam jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unfallstelle.

Unfall im Tauerntunnel

Feuerwehr Zederhaus

Bulgare hatte 1,5 Promille im Blut

Der 39-jährige Mann aus Bulgarien erlitt hingegen nur leichtere Verletzungen, er wurde mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus Schwarzach gebracht. Dort ergab ein durchgeführter Alkotest, dass der Bulgare 1,5 Promille Alkohol im Blut hatte. Bei der Befragung durch die Polizei gab er an nur der Beifahrer gewesen zu sein.

Doch das stimmt nicht, wie jetzt der Sachverständige sagt. Der 38-Jährige sei sehr wohl hinterm Steuer des Unfallwagens gesessen. Das hätten erste Ermittlungen am Fahrzeug eindeutig ergeben. Noch Sonntagabend wurde er deshalb in Untersuchungshaft genommen.

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