Neuer alter Hogmoar bei Hundstoa-Ranggeln
Vereinzelte Regenschauer und dichter Nebel ließen Veranstalter und Ranggler am Sonntag am Hundstein völlig unbeeindruckt. Selbst die jüngsten Altersklassen zeigten ihre Würfe und Griffe. Vereinzelte Untergriffe waren im Nebel reißen oft schwer auszumachen.

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Kraft, Wendigkeit und Ausdauer gefragt
In der Kunst den Gegner mit beiden Schulterblättern auf den Rasen zu zwingen, hat der die besten Chancen, der scheinbar Gegensätzliches miteinander verbinden kann: Kraft mit Schnelligkeit, Ausdauer mit Reaktionsstärke, sagt Günther Heim vom Salzburger Rangglerverband.

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Hogmoar Hermann Höllwart
„Beim Ranggeln kommt es auf viels an: die Wendigkeit, die Schnelligkeit, Technik, Kraft - das ist das wichtigsten, nicht unbedingt so sehr das Gewicht. Wenn der Ranggler die Technik beherrscht, ist das Gewicht ein Vorteil. Wenn er nicht so gut ist oder langsam, dann ist es natürlich ein Nachteil“, erklärt Heim.
Eine Vorentscheidung im Kampf um den begehrten Titel fiel in der Begegnung zwischen dem dreifachen Hogmoar Rupert Riess aus Rauris und dem Taxenbacher Christoph Mayer. Ein Unentschieden warf beide Mit-Favoriten aus dem Bewerb.

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Taxenbacher Finale geht an Höllwart
Auch das Finale zwischen den beiden Taxenbachern Toni Aschaber und Hermann Höllwart endete ohne Schulterwurf. Die bessere Zeitbilanz reichte dann aber dem amtierenden Hogmoar und Alpencupsieger zur Titelverteidigung. „Wenn du hier heroben Hogmoar wirst, gehört immer ein bisschen Glück dazu. Das ganze Gerede im Vorhinein kann man vergessen. Wenn man einen guten Tag hat und ein bisschen Glück, dann kann es sich ausgehen“, freut sich Höllwart.
Es war das Glück des Tüchtigen. Der neue alte Hundstoa-Meister kommt aus der Judo-Schule und punktete vor allem mit seiner Wendigkeit - nicht nur auf dem Hundstoa, sondern auch im länderübergreifenden Alpencup der Ranggler.
Publiziert am 30.07.2012

