„Handyklau“ im Urlaub kann teuer werden
Auch sonst haben die Konsumentenschützer mit Urlaubsreklamationen bereits alle Hände voll zu tun, schildert AK-Konsumentenberaterin Angela Riegler. Zimmer verdreckt, Strand verschmutzt, Essen ekelig, kein Balkon wie versprochen, kein Meerzugang wie versprochen, und so weiter. Die ersten Salzburger kehren von ihrem Urlaub wieder zurück und stürmen die Konsumentenberatung der Salzburger Arbeiterkammer.
Dieb telefonierte fleißig mit gestohlenem Handy
Bei guter Dokumentation der Mängel stünden die Chancen auf Entschädigung gut, sagt AK-Konsumentenberaterin Angela Riegler. Nicht helfen konnte sie hingegen einem Salzburger Lehrling, dem im Urlaub auf Mallorca das Handy gestohlen wurde.
„Dieser junge Salzburger meinte eben, das würde keine so große Sache sein, denn sein Akku sei fast leer gewesen. Allerdings hat sich in diesem Fall verrechnet. Es war nämlich so, dass das Handy von dem Dieb einfach aufgeladen und dann flott telefoniert wurde. Der bestohlene Lehrling hat dann eine Handyrechnung von 550 Euro bekommen“, so die Konsumentenschützerin.
Und diese Fälle würden sich häufen, ergänzt Konsumentenschützerin Angela Riegler. Sie rät dringend, bei Diebstahl oder Verlust des Handys unverzüglich die SIM-Karte sperren zu lassen und den Verlust bei der örtlichen Polizei zu melden.
Publiziert am 29.07.2012

