Junge Norweger für frustrierte Bullen

Nach der Düdelingen-Pleite sucht Fußballmeister Red Bull Salzburg einen Weg aus der Krise. Donnerstagmittag wurden im Stadion Kleßheim zwei neue Spieler aus Norwegen präsentiert. Auch über einen Trainerwechsel war im Vorfeld gemunkelt worden.

Wer bei dem Pressegespräch der „Bullen“ die große Sensation erwartet hatte, der wurde enttäuscht.

Berisha und Nielsen von den Bullen

ORF

Berisha und Nielsen mit Roger Schmidt und Ralf Rangnick (ganz links)

Es wurden Donnerstagmittag zwei neue Spieler präsentiert - beide aus Norwegen: Havard Nielsen und Valon Berisha, beide 19 Jahre alt, beide Offensivspieler. Sie gelten als große Talente in ihrer nordischen Heimat.

Schon länger im Gespräch

Dieser Kauf ist eine erste Reaktion des Clubs nach dem bitteren Aus gegen Düdelingen. Es ist aber nicht die Reaktion, die sich Fachleute erwartet hatten. Denn die Namen der beiden Neuzugänge geistern schon einige Zeit durch Internetforen und Zeitungen.

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Einsatz ab dem Spiel gegen WAC

Die jungen Norweger fliegen nun noch einmal zurück in die Heimat und übersiedeln nächste Woche dann nach Salzburg. Die erste Einsatzmöglichkeit wäre dann das Spiel der „Bullen“ gegen den WAC. Über mögliche Abgänge wollte man sich bei Red Bull am Donnerstag nicht äußern. Man wolle den Konkurrenzkampf im Kader noch erhöhen, hieß es. Das Trainerduo betonte, man wolle nun nach vorne und nicht mehr nach hinten schauen.

Links:

Hängende Köpfe bei Red Bull nach Debakel (salzburg.ORF.at; 25.07.2012)
Bullen-Pleite: Internationale Presse
Red Bull: Totalschaden gegen Fußballzwerg