Letzte Premiere für Stückls „Jedermann“

In mittlerweile altbewährter Besetzung - Nicholas Ofczarek in der Hauptrolle, Birgit Minichmayr als Gespielin an seiner Seite und Ben Becker als Gevatter Tod - feierte Samstag der „Jedermann“ die Premiere - wegen des Regens im Großen Festspielhaus.

Ben Becker als Tod und Nicholas Ofczarek als Jedermann

APA/Barbara Gindl

Für Regisseur Christian Stückl ist es die letzte Saison in Salzburg. Die Dankesworte des Bayern wurden vom Publikum mit tosendem Applaus quittiert.

Regenwetter hat die heiß ersehnte Premiere des Mysterienspiels ins Große Festspielhaus verlagert - ein Umstand, der das Publikum nur teilweise störte. Viele waren gekommen, die sich seit Jahren vergeblich um Karten bemüht hatten und heuer erfolgreich waren.

Moderne Note und Erneuerung

Wer nach Christian Stückl das stets ausverkaufte Zugpferd der Salzburger Festspiele übernehmen soll, das ist noch ungewiss. Der Abschied nach einem Jahrzehnt erfolgt aber freiwillig, sagt der Regisseur. Er will sich neuen Projekten zuwenden und auch wieder bei der Oberammergauer Passion verstärkt mitmischen.

Bevor Stückl wirklich geht, werden noch elf Vorstellungen die Handschrift des Oberbayern tragen, der dem - aus der Sicht mancher Kritiker ausgeleierten - Stück eine recht moderne und spannende Note gegeben hat.

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