Absturz eines Deutschen & Herzinfarkt

Bei Viehhofen (Pinzgau) ist ein Berliner beim Bergwandern verunglückt. Der 41-Jährige stürzte beim Abstieg von der Hecherhütte ab und verletzte sich schwer. Und auf dem Untersberg bei Grödig (Flachgau) ist ein Wanderer verstorben.

Der rutschige Untergrund nach dem heftigen Regen der vergangenen Tage ist Samstagnachmittag im Glemmtal einem Wanderer zum Verhängnis geworden. Der 41-jährige Deutsche aus der Nähe von Berlin befand sich gemeinsam mit einem Begleiter beim Abstieg von der Hecherhütte bei Viehhofen.

Bergrettungseinsatz Saalbach

Bergrettung Saalbach

Saalbacher Bergretter bei diesem Einsatz im Steilgelände

Dabei rutschte der Mann kurz vor 17.00 Uhr im unwegsamen Waldgelände aus und stürzte rund 50 Meter tief in einen felsdurchsetzten Graben. Dort blieb der Wanderer schwer verletzt an einem Baum hängen, so Maria Riedler, Sprecherin der Salzburger Bergrettung.

Schwierige Bergung mit Hubschrauber

Begleiter des Verunglückten verständigte mittels Handy die Einsatzkräfte. 13 Bergretter aus Saalbach seilten sich in dem steilen Gelände und wegen des rutschigen Bodens zu dem Deutschen ab. Das Team des Rettungshubschraubers Martin 6 barg den Schwerverletzten schließlich mit dem Tau und flog ihn ins Krankenhaus nach Schwarzach. Die Bergretter halfen den Begleitern des Unfallopfers dann noch mittels Seilsicherung, wieder in begehbares Gelände zu kommen.

Untersberg

Gerald Lehner

Untersberg

Herzversagen auf dem Untersberg

Und auf dem bayrischen Teil des Untersberges bei Grödig (Flachgau) ist am späten Samstagnachmittag ein Wanderer zwischen Toni-Lenz-Hütte und Schellenberger Eishöhle zusammengebrochen.

Der Pilot des Rettungshubschraubers konnte wegen der dichten Wolken nicht bis zum Bewusstlosen vordringen und musste Notärztin und Bergretter eine halbe Gehstunde unterhalb absetzen. Trotz Reanimation kam für den 56-jährigen Einheimischen jede Hilfe zu spät. Er dürfte einem Herz-Kreislauf-Versagen erlegen sein.