Neuer Bild- und Textband über Felsenreitschule
Die Felsenreitschule im Salzburger Festspielbezirk wurde in der Barockzeit als Reitplatz errichtet - heute gilt sie als einzigartiger Aufführungsort. Die architektonische und künstlerische Geschichte der Felsenreitschule ist nun erstmals in einem eigenen Buch dokumentiert. Der Bild- und Textband „Die Felsenreitschule“ erscheint dieser Tage im „Müry Salzmann Verlag“.
Festspiel-Geschichte beginnt im Jahr 1926
Die Festspiel-Geschichte der einstigen Sommerreitschule beginnt im Jahr 1926 - es war allerdings ein holpriger Beginn, sagt Andres Müry, einer der Buchautoren. „Man hatte eine Goldoni-Aufführung von ‚Der Diener zweier Herren‘ aus Wien eingeladen. Und die Premiere fand bezeichnender Weise nicht - wie geplant - in der Felsenreitschule statt, sondern im Landestheater, weil es nämlich geregnet hat. Erst die zweite Aufführung war dann in der Felsenreitschule. Aber dieser Raum war damals eine Steinwüste. Da standen vielleicht 300 Stühle und es wurde eine Bühne aufgebaut - es war alles sehr, sehr improvisiert.“
Heuer „Zauberflöte“ und Oper von Zimmermann
Heuer wird in der Felsenreitschule Mozarts „Zauberflöte“ gezeigt sowie die Oper „Die Soldaten“ von Bernd Alois Zimmermann.
Publiziert am 18.07.2012

