Zuschauerin bei Nostalgierennen getötet

Von der Großglockner Hochalpenstraße meldet die Polizei einen tödlichen Unfall. Dort ist am Samstagvormittag bei einem Nostalgierennen eine Zuschauerin von einem Motorrad erfasst worden und noch an der Unfallstelle verstorben.

Die Glockner-Trophy wird schon seit sechs Jahren ausgerichtet- so wie in den Vorjahren war auch am Samstag das Ziel auf dem Fuschertörl.

Motorradfahrer krachte in Zuseher-Gruppe

In einer Linkskurvve verlor kurz nach neun Uhr ein britischer Fahrer einer Ducati die Kontrolle über seine Maschine. Er touchierte die Gesteigkante und krachte in voller Fahrt in eine Gruppe von Zusehern, bestehend aus einer 31 Jahre alten Niederösterreicherin, ihrem Vater und einem Begleiter. „Der jungen Frau konnten wir leider nicht mehr helfen. Bei der Bergung des Motorrad-Fahrers habe ich mitgeholfen“, schildert „Fuschertörl-Wirt“ Robert Sallaberger.

Kritik an mangelhaften Absperrungen im Zielbereich

Der Motorradfahrer wurde bei dem Aufprall über die Holzbrüstung geschleudert und blieb 30 Meter tiefer schwer verletzt liegen, wo er notversorgt wurde. Nach dem Unfall standen Zuseher wie Aktive unter Schock. Nach Abbruch des Rennens wurde Kritik an mangelhaften Absperrungen im Zielbereich laut. Die Polizei prüft nun, ob der Veranstalter, der Motor Veteranen Club Zell am See, die Absperrungs-Auflagen eingehalten hat.

Die Unfallstelle auf der Großglockner-Hochalpenstraße

ORF

Die Unfallstelle auf der Großglockner-Hochalpenstraße.

Weiterer tödlicher Unfall bei Hallwang

Bei einem weiteren tödlichen Unfall nahe Hallwang (Flachgau) starb am Samstagfrüh ein 37-jähriger Lenker. Der Mann war mit seinem Auto von der Fahrbahn abgekommen und prallte gegen eine Gartenmauer. Der Lenker erlitt bei der Kollision schwere innere Verletzungen, an denen er später im Salzburger Unfallkrankenhaus starb.