Eisl will gleiche Agrarförderung für alle
Ein Ackerbauer in Oberösterreich erhält derzeit pro Hektar Acker mehr als doppelt so viel an Unterstützung, wie ein Salzburger Bauer für einen Hektar Grünland, kritisiert Eisl: „Zurzeit stellt es sich so dar, dass man in Tirol mit 106 Euro am wenigstens bekommt, in Oberösterreich am meisten mit 320 Euro. In Salzburg sind es 133 Euro und da sind im Vergleich zu Oberösterreich schon gravierende Unterschiede. Und diese Differenzierung darf es in Zukunft nicht mehr geben.“
„Das darf nicht schlechter behandelt werden“
„Unsere Forderung ist, dass Grünland für die Allgemeinheit eine Bewirtschaftungsform ist, die auf jeden Fall gleich gut, wenn nicht besser ist - um nur den Gewässerschutz oder die Artenvielfalt zu nennen - hier leistet das Grünland sicherlich einen wesentlich höheren Beitrag. Und aus diesem Grund darf das nicht schlechter behandelt werden“, meint Eisl.
Bei der Agrarreferenten-Konferenz in der Steiermark will Eisl morgen seine Reformwünsche zur Diskussion stellen.
Publiziert am 28.06.2012

