Bahnbau: Großauftrag für Alpine in Rumänien
Diese Eisenbahn führt von Vintu des Jos nach Simeria in Siebenbürgen. Der Alpine-Anteil an diesem Projekt beträgt laut Konzernsprecher Johannes Gfrerer 25 Prozent.
85 Prozent bezahlt die EU
Der Abschnitt ist Teil des europäischen Korridors 4 (von Nürnberg über Dresden, Prag, Budapest und Bukarest bis Constanza am Schwarzen Meer). Die Gleise werden auf eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h ausgebaut. Das Projekt im Auftrag der rumänischen Eisenbahngesellschaft CFR wird zu 85 Prozent von der EU bezahlt, womit eine stabile Finanzierung garantiert sei, so der Baukonzern.
Europäisches Ausbauprogramm
In Summe baut Alpine mit seinen Partnern in Siebenbürgen um 678 Mio. Euro 96 Kilometer der wichtigen Bahnstrecke neu. Ausgelöst wurden alle drei Projekte durch das EU-Ausbauprogramm der Transeuropäischen Netze (TEN). Die Streckenabschnitte liegen alle am „Bahnkorridor 4“.
Die beiden anderen Abschnitte, die das Salzburger Unternehmen mit FCC und AZVI errichtet, sind eine 23 Kilometer lange Strecke zwischen Sighisoara und Atel (Bauvolumen 208 Mio. Euro netto, hier beträgt der Alpine-Anteil 28,75 Prozent) und ein 30 Kilometer langes Teilstück zwischen Sighisoara und Micasasa (175 Mio. Euro, Alpine-Beteiligung 27 Prozent).
Gemeinsam mit seiner Konzern-Mutter FCC halte Alpine aber bei allen drei Vorhaben zusammen über 50 Prozent, sagte Gfrerer.
Publiziert am 21.06.2012

