Sozialmediziner besser mit Fachärzten vernetzt

Das Land Salzburg wird den sozialmedizinischen Dienst reformieren. Durch eine bessere Vernetzung der Hilsorganisationen mit niedergelassenen Fachärzten in ganz Salzburg sollen künftig mehr Patienten dieses kostenlose Angebot nützen können.

Was ist der Sozialmedizinische Dienst?

Der Sozial Medizinische Dienst Österreich versorgt Menschen in Notfall-Situationen und kümmert sich um kranke, pflegebedürftige, gebrechliche und behinderte Patienten.

Die Zahl der psychischen Erkrankungen steigt - mehr dazu in Immer mehr psychische Erkrankungen. Das Land Salzburg will jetzt den Sozialmedizinischen Dienst verbessern. Statt verschiedenen Sozialdienstleistern sollen künftig alle Patienten - vom Suchtkranken bis hin zum psychisch Kranken - zu einer Anlaufstelle kommen und von einem Team betreut werden.

„Wir wollen den Patienten einen Hürdenlauf ersparen“

Es habe sich gezeigt, dass kaum jemand nur ein Alkoholproblem, sondern meist auch soziale oder psychische Probleme hat, sagte Herbert Prucher, Leiter der Sozialabteilung. „Die Auffälligkeiten werden künftig von einem Team abgewickelt, wo Spezialisten drinsitzen. Die Unterteilung ist oft ein Hürdenlauf und das wollen wir den Patienten ersparen. Wir wollen einfach eine klare Anlaufstelle in der Region haben“, erklärte Prucher.

Die Regionalteams des Sozialmedizinischen Dienstes sind über die Bezirkshauptmannschaften erreichbar. Im Vorjahr wurden 3.300 Patienten betreut und 5.000 Hausbesuche gemacht.

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