Wirkt die Spritpreisbremse?

Seit März liegt das Spritpreisniveau in Österreich deutlich über der Entwicklung auf dem Rohöl-Markt. Salzburg gehört wie immer zu den teuersten Bundesländern. Laut Arbeiterkammer hat die neue Spritpreisbremse dennoch ihre Wirkung gezeigt.

Laut Arbeiterkammer-Präsident Siegfried Pichler war das lange Fronleichnahms-Wochenende ein erfolgreicher Test für die Spritpreisbremse. Seit Anfang Juni sanken die Spritpreise kontinuierlich, die letzte Erhöhung war bis vergangenen Dienstagmittag erlaubt. Danach durften die Preise nur heruntergesetzt werden, bis Sonntag sind sie jetzt amtlich eingefroren. Das Ergebnis sind Preissenkungen von etwa eineinhalb Prozent.

Sprit ist immer noch zu teuer

Laut Arbeiterkammer hat die Spritpreisbremse also funktioniert. Laut Bundeswettbewerbsbehörde ist das aber nur ein kleiner Erfolg. Während sich die Salzburger Autofahrer über 1,5 Prozent Ersparnis freuen, sind die Rohölpreise seit März um 18 Prozent gesunken. Für die Autofahrer gibt es Preissenkungen im gleichen Ausmaß nicht. Preissteigerungen an den Rohölmärkten werden hingegen immer sofort an die Endverbraucher weitergegeben.

Diesel nur in zwei Bundesländern teurer als in Sbg

Die neuen Spritpreisregeln verhindern zwar, dass die Autofahrer an Feiertagen noch stärker zur Kasse gebeten werden, eine echte Entspannung bleibt jedoch aus. Salzburg gehört nach wie vor zu den teuersten Bundesländern. Diesel ist nur in Tirol und Vorarlberg noch teurer als in Salzburg.

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