Großer Andrang auf „Sonntags-Spar“

Trotz heftiger Proteste der Gewerkschaft hat der neue Spar-Markt am Salzburger Hauptbahnhof am Sonntag zum ersten Mal geöffnet. Landesrat Walter Blachfellner (SPÖ) hatte vergangene Woche diese Öffnungszeiten genehmigt. Und der Andrang am ersten Sonntag war groß.

Menschen im Bahnhofsspar

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Viele Kunden im neuen Spar.

Familien, viele Reisende, aber auch ÖBB-Mitarbeiter, die sich zwischen der Ankunft und der Abfahrt ihres Zuges schnell mit Proviant eindecken, zählen zu den Sonntagskunden. Der Markt hatte um 8:00 Uhr aufgesperrt, sagt Filialleiter Daniel Steiner.

„Man sieht, der Markt wird sehr gut angenommen, die Leute sind sehr zufrieden und kriegen einfach alles am Sonntag auch. Am meisten wird Jause gekauft, Kleinigkeiten, die schnell zum Mitnehmen sind. Wir haben auch sehr viele Bewerber, die nur am Sonntag arbeiten wollen, weil es einfach auch sehr lukrativ ist“, so Steiner.

15 bis 20 Mitarbeiter sind diesen Sonntag in der Filiale, die Bezahlung ist doppelt so hoch wie an einem normalen Wochentag. Das Sortiment auf den 385 Quadratmetern ist groß. Es gibt viel Reiseproviant, Käse, Wurst, Obst, Süßigkeiten. Auch Blumen sind zu kaufen, ebenso Dinge des täglichen Bedarfs wie Toilette-Artikel und Reinigungsmittel für den Haushalt.

Menschen im Bahnhofsspar

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„Verstehen Bedenken der Gewerkschaft nicht“

„Also ich habe nichts dagegen, dass sie offen haben“, meint ein Kunde. Ein anderer sagt: „Ich wundere mich über die Gewerkschaft, denn die Leute, die hier arbeiten als Dienstnehmer, arbeiten ja freiwillig und werden nicht gezwungen.“

„Mein Mann und ich arbeiten im Sozialdienst, also sind auch am Wochenende im Einsatz und wir finden es toll, dass der Markt hoffen hat. Wir verstehen die Anliegen der Gewerkschaft nicht, denn dafür hat man halt dann unter der Woche frei. Und mein Mann und ich sehen es selbst - unter der Woche kann man dann dafür viel erledigen“, so eine andere Kundin.

Neben der Gewerkschaft hatten auch die Wirtschaftskammer und die katholische Kirche vehement gegen die Sonntags-Öffnung des Spar-Marktes protestiert.

Menschen im Bahnhofsspar

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