Deutsche Polizeiflieger üben im Grenzland

Markus Leitner / Bergwacht Bayern / Rotes Kreuz
In Deutschland haben die Bundesregierung in Berlin und die Landesregierungen inklusive Bayern viele Kernkompetenzen für Rettungsfliegerei nie an private Hubschrauberbetreiber aus der Hand gegeben - mit Ausnahme der ADAC-Flotte im flacheren Land.
Viele Einsätze auch für Österreicher
Übungsgebiet sind bis 9. Juni nun auch wieder die Chiemgauer Alpen bis an den Rand des Salzburger Heutales bei Unken und bis zum Tiroler Unterland nahe der bayerischen Gemeinde Reit im Winkl. Zahlreiche Wanderer, Bergsteiger und Kletterer aus Salzburg, Tirol und anderen Regionen Österreichs werden alljährlich in Oberbayern auch aus der Luft gerettet.

Markus Leitner / Bergwacht Bayern / Rotes Kreuz
Trainiert wird im Gebirge von den amtlichen Fliegern immer mit den ehrenamtlichen Spezialisten der Deutschen Bergwacht, die nicht eigenständig ist wie Österreichs Bergrettung sondern zum Roten Kreuz gehört. Von Bürokratie keine Spur: Deutsche Polizeipiloten fliegen bei Notfällen zum Teil schon rund um die Uhr, auch bei teils sehr schwierigen Sichtbedingungen durch Regen oder Schneefall in der Nacht. Einige Maschinen sind mit den international besten Nachtsichtgeräten und anderen Navigations-, Schwebe- und Landehilfen ausgestattet. Bei Sturm, Wolken bis in Tallagen in Kombination mit Dunkelheit und dichtem Nebel wird auch in Deutschland das Hubschrauberfliegen weiterhin abgeblasen.
Mittwochnachmittag wurden beim Biathlonzentrum in Ruhpolding und beim Grenzberg zu Salzburg, dem Sonntagshorn, die Suche und Bergung von vermissten Bergsteigern und Wanderern geübt.

Markus Leitner / Bergwacht Bayern / Rotes Kreuz
EC 135 der deutschen Bundespolizei im Schwebeflug
Die Polizeiflieger der Regierungen in München und Berlin sind daneben noch in der Region um die Zugspitze - Deutschlands höchstem Berg - im Allgäu verstärkt unterwegs. Es gehe dabei auch um die Alpinausbildung von deutschen Nachwuchspiloten, die nicht nur aus Bayern stammen, heißt es dazu von den Einsatzkräften. Insgesamt stehen 60 Männer und Frauen im Einsatz.

Markus Leitner / Bergwacht Bayern / Rotes Kreuz

Markus Leitner / Bergwacht Bayern / Rotes Kreuz

Markus Leitner / Bergwacht Bayern / Rotes Kreuz
Feature: Gerald Lehner, salzburg.ORF.at
Link:
Salzburger entwickelte extra-leises Rotorblatt (salzburg.ORF.at; 20.05.2012)
Publiziert am 31.05.2012

