Skiverband kämpft mit finanziellen Problemen

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Salzburger Landesskiverbandes war die angespannte Finanzlage das Hauptthema. In der Bilanz steht ein Minus von 200.000 Euro. Jetzt werden neue Modelle erarbeitet, um Geld aufzutreiben.

Das Budgetloch von 200.000 Euro sei durch unvermeidbare Investitionen entstanden, sagt Skiverbands-Präsident Bartl Gensbichler. Außerdem spieße es sich bei der Aufstockung des Jahresbudgets auf rund eine Million Euro.

Höhere Mitgliedsbeiträge und Paten-Modelle

Jetzt werden neue Modelle entwickelt, um Geld aufzutreiben. Durch eine geringfügige Erhöhung der Mitgliedsbeiträge sollen Mehreinnahmen von 30.000 Euro in die Kasse des Landesskiverbandes fließen. Mit einem Paten-Modell sollen neuen Sponsoren gefunden werden. Zusätzlich gebe es ein Gespräch mit Verantwortlichen der Landespolitik.

Gensbichler will bis Oktober eine Lösung

Landesskiverbands-Präsident Bartl Gensbichler will bis spätestens Oktober eine Lösung finden: „Wenn wir es nicht schaffen, dann wird es schwierig. Dann müssen wir bei den Trainern, bei den Kindern im Kader oder beim Fuhrpark sparen - und dann haben wir in ein paar Jahren ganz ander Probleme.“

Auch der Österreichische Skiverband, der sich gerne mit den Salzburger Talenten schmückt, soll finanziell stärker in die Pflicht genommen werden. Bisher bekommt der Salzburger Landesskiverband jedes Jahr rund 50.000 Euro vom Österreichischen Skiverband.

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Website des Salzburger Landesskiverbandes