Eishockey: Red Bull steigt in München ein
Wie im Fußball setzt Red Bull auch im Eishockey auf eine Flottenstrategie: Mehrere Mannschaften in mehreren Ländern und mehreren Meisterschaften sorgen für eine breite Streuung der Marke.
Das Engagement in München ist vorerst einmal auf ein Jahr begrenzt. Der neue starke Mann in München, Geschäftsführer Claus Gröbner wird mit dem Satz zitiert „Wir dürfen uns jetzt nicht zurücklehnen, sondern sind gefordert. Red Bull wird uns beobachten, evaluieren und dann entscheiden, ob es hier etwas Großes aufbaut.“
Spieler-Abwanderung eher unwahrscheinlich
Dass namhafte Spieler oder gar Trainer Pierre Page Salzburg in Richtung München verlassen könnten, ist eher unwahrscheinlich, auch wenn der EHC dringend Verstärkungen braucht. Letzte Saison wurden die Münchner in der DEL enttäuschende Elfte. Den Ansprüchen von Red Bull wird das wohl eher nicht genügen.
Als echte Reserve dürfte beim Fuschler Dosenimperium auch die Halle in München gesehen werden: 6.000 Zuschauern bietet die Platz - weniger als zwei Autostunden von Salzburg entfernt und in einer Liga, die sportlich und wirtschaftlich über die österreichische Liga zu stellen ist. Was das für das weitere Engagement in Salzburg und vor allem für das große Eishallenprojekt von Red Bull in Liefering bedeutet, bleibt abzuwarten.
Link:
- Eishockey: „Red Bull Salute“ wandert ab nach Osten (salzburg.ORF.at, 13.3.2012)
Publiziert am 21.05.2012

