Serie von Autoeinbrüchen
Die Beute ist allerdings dürftig ausgefallen, zwei Navigationsgeräte und ein Telefon waren dabei - oft haben die Unbekannten aber auch gar nichts erwischt. Die Polizei fahndet nach den Tätern.
Noch unklar, ob Einzeltäter oder Bande
Ein paar Hiebe gegen die Seitenscheibe, alles Wertvolle zusammenraffen und dann schnell weg: So haben es die Autoknacker bei den elf Einbrüchen immer gemacht. „Ob es sich dabei um einen Einzeltäter oder eine Bande handelt, kann man derzeit noch nicht genau sagen. Aufgrund der großen Zahl von aufgebrochenen Autos - einmal waren es vier, einmal sechs - besteht natürlich schon die Möglichkeit, dass es sich um eine Bande handelt. Die diesbezüglichen Ermittlungen laufen derzeit und wir haben auch schon Spuren“, sagt Polizeisprecher Anton Schentz.

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Ein Schlag mit dem Hammer, und die Seitenscheibe zersplittert.
Beute zum Teil lächerlich gering
Auf einem Parkplatz in Wals wurden drei Autos aufgebrochen, drei weitere in einem benachbarten Straßenzug. In der Nacht auf Mittwoch mussten Prominente dran glauben. Die Täter knackten vor dem Stadion vier Luxusautos von Red Bull Salzburg - genau genommen allerdings ohne Erfolg. Die Beute der Einbrecher war zum Teil nämlich lächerlich gering. Bei den Autos von Red Bull erwischten die Täter gar nichts, bei einem anderen Wagen lediglich einen Kugelschreiber und ein leeres Briefkuvert.

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Auf diesem Parkplatz in Wals wurden drei Autos aufgebrochen
Sachschaden jedoch beträchtlich
Der Sachschaden ist allerdings beträchtlich: Alleine eine neue Seitenscheibe für ein Auto kostet gut und gerne 500 Euro. Außerdem dauert die Reparatur mindestens ein bis zwei Tage. Ein Auto vom Typ Mazda zum Beispiel wurde am Dienstag in der Stadt Salzburg aufgebrochen - am Mittwochnachmittag haben die Mechaniker der Autowerkstatt Kriechbaum mit der Arbeit begonnen.
Pro Jahr in Salzburg 300 bis 500 Autoeinbrüche
Die Polizei sucht nach den Tätern und mahnt erneut zur Vorsicht. „Man lässt vielleicht eine Jacke im Auto liegen, von der man weiß, dass nichts drinnen ist. Genau das weiß ein Autoknacker aber nicht. Es ist auch schon passiert, dass bei einem Auto die Seitenscheibe wegen einer Geldtasche eingeschlagen wurde, in der schließlich 50 Cent drinnen waren. Und man sollte immer wieder bedenken, dass ein Autoeinbrecher das eben nicht weiß“, betont Polizeisprecher Anton Schentz. Pro Jahr werden im Bundesland Salzburg zwischen 300 und 500 Autos aufgebrochen. Die Täter werden fast nie erwischt.
Publiziert am 04.01.2012

