Weniger Lkw-Transit im Salzkammergut
Im Sommer führte der Verein eine genaue Verkehrszählung durch. 45 Vereinsmitglieder postierten sich an allen Transitrouten durchs Salzkammergut, in Salzburg sogar an der Einfahrt ins Lammertal (Tennengau), wo Lastwagen von der Autobahnabfahrt Golling die mautfreie Straße über den Pass Gschütt wählen. Überprüft wurden natürlich auch die oberösterreichischen und steirischen Einfahrten.
„Der Erfolg schaut so aus, dass pro Monat bis zu 3.500 Lkw weniger als im Vorjahr durch das Salzkammergut fahren“, sagt Silvester Leitner vom Verein "Lebensraum Salzkammergut.

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Sattelschlepper auf Bundesstraße im Salzkammergut
Viel Mautersparnis durch Abkürzung
Allerdings: Rund 850 Lastwagen seien pro Monat noch illegal durch das Salzkammergut unterwegs, sagt Leitner. Der Grund: Durch die Abkürzung durch das Salzkammergut könnten sich die Spediteure viel Autobahnmaut ersparen, schildert Leitner: „Fünf Autotransporter sind - von Italien kommend - über den Pötschenpass durch das Salzkammergut nach Straßwalchen (Flachgau) gefahren, haben dort ihre Fracht abgeladen. Dann sind sie wieder durch das Salzkammergut zurück gefahren und haben sich ganze 600 Euro erspart.“
- Transitbeschränkung für Lkw im Salzkammergut (salzburg.ORF.at, 1.4.2011)
Wenn die 3.500 aus dem Salzkammergut verschwunden Lastwagen jetzt auf der Autobahn unterwegs sind, brachte das der ASFINAG seit April immerhin eine halbe Million Euro Mehreinnahmen, rechnet Leitner vor.
Von Forderungen des Vereins „Lebensraum Salzkammergut“ sind nur noch die bessere Beschilderung an den Autobahnabfahrten in Salzburg und beim Kreisverkehr in Hof offen.
Publiziert am 01.10.2011

