Traditionelle Glöcklerkrapfen

Die Glöcklerkrapfen werden traditionell in den Raunächten (auch Rauhnächte) im Salzkammergut gespeist. Von den ursprünglichen zwölf Nächten von der Wintersonnenwende bis zum Dreikönigstag sind vier Nächte geblieben.

Sendungshinweis

„Essen in Salzburg“, 3.1.2018

Es ist eine Zeit der Geister und Seelen, eine Zeit zwischen Finsternis und Licht, zwischen Gut und Böse. Zu den vier Raunächten zählen neben der Thomasnacht (am 21. Dezember) der Heilige Abend, die Silvesternacht und die Nacht von 5. auf 6. Jänner, die Dreikönigsraunacht.

Glöcklerkrapfen
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Glöcklerkrapfen mit Marmelade

Zutaten

  • 1 kg Mehl (glatt)
  • 15 dag Zucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • Prise Salz
  • 10 dag Butter
  • 2 Pkg. Trockengerm
  • 4 Eier
  • 2 EL Rum (38 %)
  • 375 ml Milch

Zubereitung

  • Mehl in eine Germschüssel geben.
  • In der Mitte eine Einkerbung drücken.
  • Darin etwas Zucker und Milch samt Hefe zu einem Dampfl bereiten.
  • Zerlassene Butter, Zucker, Eier, Milch, Rum hinzufügen und zu einem Teig kneten.
  • Den Teig eine Stunde rasten lassen.
  • Nach dem Rasten den Teig in viele kleine Teile teilen und mit der Hand zu kleinen Kugeln formen.
  • Wiederum eine Weile rasten lassen. Kurz vor dem Herausbacken das Fett bereitstellen und heiß werden lassen.
  • Darin die schön ausgezogenen Teiglinge backen.
  • Mit Marmelade versüßen.
  • Mit Staubzucker bestreuen.

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Glöcklerkrapfen in den Raunächten

Im Salzkammergut zählen die Glöcklerkrapfen zu den traditionellen Speisen in den Raunächten.

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