Heilpflanze Holunder

Die Holunderblütenzeit ist noch nicht vorbei. Er gilt als wichtige Heilpflanze, die früher bei jedem Bauernhaus zu finden war. Als Wohnsitz der Schutzgöttin der Häuser war der Holler immer in der Nähe der Stallung zu finden.

Holunderbüsche
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Holunderbüsche in voller Blüte

Sendungshinweis

„Gesund in Salzburg“, 4.7.2017

Seit der Antike ist der Holunder als Heilpflanze bekannt. Die Pflanze ist nicht wählerisch, hat es gern sonnig und feucht. Er wächst an Häusern und Scheunen, an Waldlichtungen oder Wegrändern. Der Holler ist anspruchslos und robust, frosthart und gedeiht auch gut im Halbschatten.

Holunderblüten
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Holunderblüten

Der Holunder gehört seit eh und je zu den populärsten Volksheilmitteln. Er war früher die Hausapotheke der einfachen Leute am Land. Die Blüten werden nicht nur für den Holundersaft verwendet, sondern sind ein hervorragendes Fieber- und Schwitzmittel.

Erkältungstee aus Holunder

Zwei gehäufte Teelöffel Holunderblüten mit einem Viertel Liter kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Holunder mobilisiert die körpereigenen Abwehrkräfte, daher ist er auch oft in Kombination mit der Lindenblüte in vielen Erklältungs- und Schwitztees zu finden.

Holunderblüten getrocknet
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Getrocknete Holunderblüten

Vielfältige Hilfe

  • Bei rheumatischen Beschwerden sollte Holunder über drei Wochen kurmässig getrunken werden.
  • Die Volksheilkunde verwendet Holunder auch als Blutreinigungsmittel.
  • Ebenso hilft er bei Hautunreinheiten und bei üblem Körpergeruch.
  • Als Abführmittel kann Holunder wirksam sein.
  • Bei Säuglingen und Kleinkindern können die Abwehrkräfte gestärkt werden.

Sehr viel Vitamin C

Die schwarzen Holunderbeeren sind sehr Vitamin C-haltig und können nicht nur als Saft getrunken, sondern auch als Mus oder Marmelade gegessen werden.

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Vielseitig verwendbarer Holler

Als Fieber- und Schwitzmittel, bei rheumatischen Beschwerden, zur Blutreinigung und zur Stärkung der Abwehrkräfte - der Holler ist Allrounder.

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