Die Triefen in Maria Alm

In der Serie „119 Plätze, 119 Schätze“ besucht Gabi Kerschbaumer diesmal die Pinzgauer Gemeinde Maria Alm. Dort gibt es im Ortsteil Hinterthal ein seltenes Naturphänomen zu bestaunen - die Triefen ist ein 100 Meter langer Wasservorhang.

Gut eine halbe Stunde geht man von Hinterthal zur Triefen - der Weg verläuft am Fuße des Hochkönigs, ganz gemütlich, links entlang der Urslau, teilweise durch den Wald. Die Strecke ist eben, ohne Steigung und deshalb ist er auch gut mit dem Kinderwagen zu bewandern.

Weg zur Triefen
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Die Triefen erreicht man über einen gemütlichen Wanderweg

2001 zum Naturdenkmal ernannt

Die Triefen wurde im Jahr 2001 zum Naturdenkmal ernannt. Das Wasser, das sich direkt aus dem Felsen ergießt, ist ein Teil der Urslau, der sich schon vor 300 Millionen Jahren quer durch ein Konglomerat gearbeitet hat. Entstanden ist dadurch ein Vorhang aus glitzernden Wassertropfen.

Triefen in Maria Alm
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Ein Vorhang aus glitzernden Wassertropfen: Die Triefen

Sendungshinweis:

Salzburg Heute, 4.5.2017

Da die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist und der Untergrund ständig bewässert wird, wachsen hier mehr als 50 verschiedene Moosarten und fast 90 verschiedenen Farn – und Orchideengewächse.

Wasser mit Trinkwasserqualität

Das Wasser der Triefen ist so sauber, dass man es auch trinken kann. Viele Wanderer kommen wegen der besonderen Atmosphäre dorthin. Auch bei Meditationsgruppe ist die Triefen ein beliebter Platz.

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Die Triefen in Maria Alm

In der Serie „119 Plätze, 119 Schätze“ besucht Gabi Kerschbaumer diesmal die Pinzgauer Gemeinde Maria Alm. Dort gibt es in Hinterthal einen 100 Meter langen Wasservorhang zu bestaunen.

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