Hochbeet und Tischbeet

Der Trend der letzten Jahre ist das Hochbeet und das Tischbeet. Der Rücken dankt es, denn es ist viel bequemer, in Hüfthöhe zu garteln. Die Erträge sind dank der perfekten Erde enorm. Karl Ploberger hat einige Tipps zur Befüllung.

Pflücksalat
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Wie man das Hochbeet befüllt

Es sollten zumindest drei unterschiedliche Komponenten verwendet werden beim Aufbau des Hochbeetes. Ganz unten kommt das Mäusegitter und dann beginnt man mit grobem Strukturmaterial. Das kann Gehölz- oder Staudenschnitt sein oder auch ein fertig abgepacktes Schnittgut. Davon füllt man etwa 30 Zentimeter ein.

Unterbau im Hochbeet
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Gehölzschnitt und Mäusegitter

Sendungshinweis

„Salzburg heute“, 27.4.2017

Der Kompost ist die Kraftquelle in allen Gartenbereichen und damit natürlich auch im Hochbeet bzw. im Tischbeet. 20 Zentimeter werden eingefüllt, entweder aus dem eigenen Komposthaufen oder aus dem Sack. Da ist dann garantiert kein Unkrautsamen zu finden.

Am wichtigsten ist abschließend die oberste Erdschicht. Hier wurzeln zuerst die Pflanzen, ehe sie sich aus den tieferen Regionen die Nährstoffe holen. Bioerde aus der Packung oder auch normale Gartenerde, vermischt mit etwas Sand, kann dafür verwendet werden.

Beim Tischbeet ist es ganz ähnlich, nur bleibt hier die Gehölzschicht weg.

Gepflanzt wird dann in bunter Mischung!

Tischbeet mit Pflanzen
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Bepflanztes Tischbeet

Karl Plobergers Tipp

Wo Salat oder Kräuter einmal wachsen werden, sollte weniger nährstoffreiche Erde ein wenig dicker aufgeschichtet werden. Wo Tomaten, Kohl oder Zucchini wachsen werden, kann die Erdschicht dünner sein. Denn diese Pflanzen benötigen die nährstoffreiche Erde.

Gepflanzt wird dann in Reihen oder Gruppen. Damit die Erde nicht so schnell austrocknet, am besten noch mit Mulch abdecken. Dann muss man wenig gießen und kann bald die erste Ernte genießen.

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Hochbeet und Tischbeet

Das Hochbeet und das Tischbeet sind der Trend im Garten in den letzten Jahren. Der Rücken dankt es, denn es ist viel gesünder, in Hüfthöhe zu garteln.

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