Schneerose - Christrose - Nieswurz

Am Valentinstag werden gerne Schneerosen verschenkt. Man kennt die Pflanze auch unter den Namen Christrose oder Nieswurz. Seit Jahrhunderten schon wird die Schneerose in der Medizin eingesetzt, obwohl alle Pflanzenteile giftig sind.

Sendungshinweis

„Salzburg heute“, 14.2.2017

Der volkstümliche Name Schneerose bezieht sich auf die frühe Blütezeit, die Christrose auf die Tradition und Nieswurz verweist auf die Verwendung als Niespulver.

Christ- oder Schneerosen
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Schneerose, auch Christrose und Nieswurz genannt

In der Medizin eingesetzt

Alle Pflanzenteile der Schneerose sind giftig - Vergiftungssymptome sind Schwindel, Durchfall und Kollaps. Dennoch wird die Schneerose bereits seit Jahrhunderten in der Medizin eingesetzt.

Verwendet wurde sie unter anderem als Brech- und Abführmittel sowie gegen Wassersucht und Harnverhalt oder auch bei Krampfleiden und Zahnschmerzen. In der Tierheilkunde wurde die Pflanze in England im 17. Jahrhundert als Mittel gegen Husten und Vergiftung eingesetzt.

Homöopathische Verwendung

In der Homöopathie wird die Schneerose nach wie vor verwendet. In verdünnter Form zum Beispiel zur Stärkung des Herzens, bei hohem Blutdruck und in der Frauenheilkunde nach der Schwangerschaft. Aber auch bei Formen von Demenz und psychischen Störungen.

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Schneerose in der Homöopathie

Alle Pflanzenteile der Schneerose sind giftig. Dennoch wird die Schneerose bereits seit Jahrhunderten in der Medizin eingesetzt.

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