Hortensien in rosa, weiß und blau

Hortensien sind bei uns großteils winterhart, allerdings kommt es bei manchen Arten vor, dass sie zurückfrieren und dann keine Blüten bilden. Denn viele dieser Pflanzen blühen nur auf den Trieben, die sie im Vorjahr gebildet habe.

Sendungshinweis

„Salzburg heute“, 2.6.2016

Vernichtet sie der Frost, gibt es keine Blüten. Besonders die als Muttertags-Hortensie bekannte „Hydrangea macrophylla“ mit den großen und eindrucksvollen rosa, weißen oder blauen Blüten, neigt dazu.

weiße Hortensien
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„Annabelle“ oder Eichblatt

Empfehlenswert ist auch noch die Sorte „Annabelle“ („Hydrangea arborescens“), die noch anspruchsloser ist, als die oben genannten. Allerdings blüht sie nur in einem cremfarbigen Weiß und gehört anders gepflegt.

Sie wird im Frühjahr auf etwa 15 cm zurückgeschnitten, wächst dann stark, bildet die Blütenbälle, die bis zum Winter abtrocknen und dann auch noch mit Raureif geschmückt besonders dekorativ aussehen. Für Liebhaber von Hortensien sind auch die Eichblatt-Hortensien zu empfehlen.

färbige Hortensien
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Pflegetipps

Hortensien lieben halbschattige Plätze mit saurer Erde. Dann blühen rosarote Hortensien übrigens blau. Immer absolut kalkfrei gießen, also mit Regenwasser. Kalkhaltiger Boden oder kalkhaltiges Leitungswasser färbt die Blüten dann zuerst schmutzig blau und später völlig rosa.

Daher gilt – wie für alle Hortensien - Moorbeeterde. Also Rhododendron-Erde oder Laub-Erdekompost, die kann man, wenn man viel Laub im Garten hat, auf einem eigenen Komposthaufen ganz leicht herstellen.

Bauernhortensien

Manche alte Bauernhortensien sind besonders frostfest. Durch Stecklinge, also Triebspitzen mit zwei Blättern, die man in ein Sand-Torf-Gemisch steckt, lassen sie sich leicht vermehren.

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Weiße, blaue und rosa Hortensien

Hortensien sind bei uns großteils winterhart, allerdings kommt es bei manchen Arten vor, dass sie zurückfrieren und dann keine Blüten bilden.

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