Bergbaudorf Hütten in Leogang

Der Ortsteil Hütten in Leogang gehört zu den schönsten Platzerl im Pinzgau. Mitten im Museumsareal von Bergbau - und Gotikmuseum steht die Sankt Anna Kapelle. Der Bergaltar ist eine Seltenheit in Europa.

Von Saalfelden aus kommend, geht es durch das Ortszentrum von Leogang hindurch bis zur Asitzbahn. Dort biegen Sie nach links ab und dann sind Sie schon mitten drinnen, im Bergbaudorf Hütten. Der Weg ist nicht zu verfehlen, der Ortsteil ist auch angeschrieben.

Sendungshinweis

„Salzburg heute“, 9.7.2015

Der erste Stopp in Hütten ist der Barbarastollen. Das komplette Grubengelände hat eine Stollenlänge von 20 Kilometern. Dort hat es Sommer wie Winter konstant zwischen sieben und acht Grad.

Hüttendorf in Leogang, 119 Plätze 119 schätze
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Vom Beginn des 14.Jahrhunderts bis Mitte des 18.Jahrhundert wurde hier tagein, tagaus gearbeitet

Für kurze Zeit tauchen Sie hier in eine Welt ein, wo Knappen den Großteil ihres Lebens mit harter Arbeit verbrachten. Durch die Stollen gibt es keine Bahn, hier gehen die Besucher zu Fuß, manchmal gebückt und im Gänsemarsch - damit man einen unverfälschten Eindruck des mittelalterlichen Bergbaus bekommt.

Hüttendorf in Leogang, 119 Plätze 119 schätze
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Eine Abkühlung im Sommer - im Barbarastollen hat es das ganze Jahr über zwischen sieben und acht Grad

Bergbau - und Gotikmuseum mit dem „weißen Gold“

Nur wenige Kilometer entfernt befindet sich das Bergbau- und Gotikmuseum. Hier werden Münzen, Mineralien und die Geschichte des Bergbaus gezeigt. Jedes Jahr gibt es zusätzliche eine Sonderausstellung. Heuer dreht sich dabei alles um das „weiße Gold“, also um das bergmännische Porzellan. Gezeigt werden Stücke aus Sachsen, das durch das Porzellan einen wirtschaftlichen Aufschwung hatte. Die Ausstellung gibt es noch bis 31.Oktober zu sehen.

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Neben den vielen Porzellanfiguren gibt es im Museum auch viele Kunsthandwerk-Stücke und Möbelkunst zu sehen

Knappenkapelle St.Anna

Mitten im Museumsareal, in der ehemaligen Knappensiedlung steht die Sankt Anna Kapelle. Sie weist mit dem Bergaltar eine wahre Seltenheit auf, denn europaweit gibt es diesen Altar nur mehr in drei Exemplaren in ähnlicher Form. Die Kapelle wurde 1982 restauriert und 1983 von Erzbischof Karl Berg gesegnet.

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Die Kapelle wurde in den Jahren 1769 und 1770 durch Fürsterzbischof Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach errichtet.
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Die Basis des Bergaltars besteht aus einer Bergbau- und Hüttenlandschaft. Unterhalb der Hl. Barbara befindet sich der Hl. Florian, der sich mit der linken Hand auf eine rot-weiß-rote Fahne stützt und mit seiner rechten Hand Wasser auf ein teilweise brennendes Holzhaus gießt

Rast beim Hüttwirt

Zur anschließenden Rast und zum Tagesausklang lädt zum Abschluss der „Hüttwirt“ ein. Das Traditionsgasthaus gibt es seit 1594. Davor wurden dort Geschäfte für den Bergbau abgeschlossen.

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119 Plätze, 119 Schätze

Christina Sonntag zu Gast im Bergbaudorf Hütten in Leogang

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