Der Kulturweg Gneis am Almkanal

In der Sendung „Da bin i dahom“ am Sonntag, dem 12. November, ist Caroline Koller in der Stadt Salzburg unterwegs. Sie erwandert die Geschichte und die Kultur entlang des des Almkanals im Stadtteil Gneis.

Auf Initiative des Stadtvereins „unserGNEIS“ ist am Almkanal zwischen Georg-von-Nissenstraße und Weidenstraße der „Kulturwanderweg Gneis“ entstanden. In acht Stationen können sich hier Fußgänger und Radfahrer über geschichtliche, soziale, naturhistorische und wirtschaftliche Hintergründe des Stadtteils informieren.

Der Almkanal in der Stadt Salzburg im Hochsommer - im Hintergrund die Festung
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Entlang des Almkanals kann man sich auf Tafeln informieren

Sendunghinweis:

„Da bin i dahoam“, 12. November 2017, 6.00 bis 8.00Uhr

Caroline Koller war mit Peter Bankhammer vom Verein „unserGneis“, mit Heinz Klackl, der ein Buch über den Almkanal schrieb, und mit Reinhard Medicus, einem besonderen Kenner der Historie der Stadt, unterwegs. Sie machten Station beim ehemaligen Pechbrennerhäusl in der Santnergasse und beim Almstüberl, wo seinerzeit Peter Handke einen Roman schrieb. Auch die Praxmayermühle an der Alm ist längst Geschichte.

Die Surfwelle am Almkanal in der Stadt Salzburg mit Surfern
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Die Surfwelle im Almkanal zieht nicht nur im Sommer das Publikum an - sondern das ganze Jahr über

Von der Wasserversorgung zur Naherholung

Reinhard Medicus berichtet von den uralten Kopfweiden an der Alm und deren große Bedeutung für Salzburg im Lauf der Jahrhunderte. Der Almkanal war früher für die Versorgung der Stadt mit Wasser und Energie essenziell und in seiner Gesamtheit auch eine beachtliche Ingenieursleistung des Mittelalters. Heute ist er ein wichtiges Naherholungsgebiet der Salzburgerinnen und Salzburger sowie Freibadeplatz und Surfzone für die Jungen. Die Route entlang des Almkanals wird als Kulturwanderweg weiter aufgewertet.

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