Das Bergbaudorf Leogang-Hütten

Am Sonntag, dem 23. April, besucht Philipp Meikl in „Da bin i dahoam“ das Bergbaudorf Leogang-Hütten (Pinzgau). Dort gibt es einige geschichtliche und kulturelle Highlights zu sehen.

Kernstück des Bergbaudorfes ist das Bergbau- und Gotikmuseum Leogang. Es hat sich in seinem 25-jährigen Bestehen zu einem Mittelalter-Zentrum im Salzburger Land entwickelt. Es genießt mittlerweile internationale Anerkennung als innovatives Fachmuseum und Vereinigung zur Bewahrung von Salzburger Kunst und Geschichte. Dazu kommen jährlich wechselnde Sonderausstellung.

Hüttendorf in Leogang, 119 Plätze 119 schätze
ORF
Die Knappenkapelle St. Anna ist eine Rarität

Sendungshinweis

„Da bin i dahoam“, 23.4.2017

Einige Raritäten

Eine Führung durch dieses Museum dauert etwa eineinhalb Stunden. Dabei wird auch die Knappenkapelle St. Anna gleich neben dem Museum besichtigt. Sie birgt als wahre Rarität einen der wenigen noch erhaltenen Bergbaualtäre.

Auch die Hüttschmiede gegenüber, erbaut 1599, ist Teil der Führung durch das mittelalterliche Bergbaudorf Hütten. Jeden Mittwoch zeigt ein Schmied dort allen Besucher die Schmiedkunst - bei Führungen auch an anderen Tagen. Ein paar Meter weiter lädt der Traditions-Gasthof Hüttwirt zur gemütlichen Einkehr. Bei schönem Wetter genießt man seine Rast bei gutem Essen oder Kaffee und Kuchen im bezaubernden Gastgarten im Schatten der riesigen Kaiserlinde.

Schaubergwerk liefert Eindrücke unter Tag

Nur etwa vier Kilometer entfernt und mit dem Auto oder Bus leicht zu erreichen ist dann das Schaubergwerk Schwarzleo. Dort wird einer der ältesten Bergbaue des Landes wieder lebendig - und das harte Lebe der Bergknappen. Die Knappenstube „Unterberghaus“ ist Ausgangspunkt für die Führungen und lädt nach dem Besuch des Bergwerks zum Verweilen in gemütlichem Ambiente ein.

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