Frühlingswanderung in Großgmain

Sonntagfrüh waren wir in Großgmain (Flachgau) unterwegs. Ausgehend vom Marienheilgarten bei der Pfarrkirche in Großgmain startete Caroline Koller ihren Spaziergang mit Pfarrer Herbert Josef Schmatzberger.

Marienheilgarten Großgmain
Caroline Koller
Marienheilgarten Großgmain

Vorbei an der Plainburg bis zum Bruchhäusl, weiter bis zur Waldandacht mitten im Naturpark Untersberg - das ist die Route. Neben der Wallfahrtskirche Großgmain und vor dem Untersberg befindet sich der Marienheilgarten, der Natur und Philosophie, Religion und Mythologie, Astrologie und Numerologie zu einer „ganzheitlichen-holistischen Weltsicht“ verbinde, wie die Fans solcher Thesen sagen.

Inmitten eines Kreises aus Blumen und Kräutern, die nach dem Horoskop des Einweihungsdatums am 15. August 2001 um 10.30 Uhr angeordnet sind, steht in Großgmain diese Statue der Sophia-Maria. Sie sei nach der Heiligen Schrift die Weltseele, die Mutter der ganzen Schöpfung, die in Maria Mensch geworden sei. Sie verkörpere die Einheit durch Liebe, das weibliche Prinzip, so die Anhänger dieser Lehre.

Bildergalerie:

Der Marienheilgarten sei ein Kraft und Gnadenort, der grundsätzlich jedem Menschen offensteht, heißt es in Großgmain. Rituale bzw. heilige Zeremonien würden im Marienheilgarten ausschließlich im Rahmen von kirchlichen Feiern und Festen stattfinden.

Stille Wanderung durch den Wald

Die Wanderung führt vom Marienheilgarten weiter von der Bundesstraße abzweigend nach rechts, vorbei am Sudetenkreuz Richtung Wolfschwang-Alm. Wir zweigen aber dann ab Richtung Bruchhäusl. Dort angekommen erzählt Pfarrer Schmatzberger vom „Bruchhäuslsee“, der zeitenweise verschwindet und zur Wiese wird und sich bei stärkerem Regen wieder füllt.

Die Wanderung führt durch eine herrliche Waldlandschaft am Fuße des Untersberges und ist auch Teil des Naturparks Untersberg. Die Stille am Morgen im beginnenden Frühling ist dort besonders zu genießen.

Waldandacht – eine Bildstock-Kapelle

Umgeben von hohen Bäumen steht auf der rechten Seite unseres Wanderweges die „Waldandacht“; eine offene Kapelle, die den Wanderer zu einer kurzen Rast einlädt. Pfarrer Schmatzberger hat auch zu diesem Platz eine „ganz enge“ Bindung: „Hier kann der Mensch in Gottes freier Natur zur Ruhe finden.“

Sendunghinweis: Da bin i dahoam, 19.3.2017, 7.00 bis 8.00 Uhr

Die Wassertemperatur bei der Freiluft und Waldkneippanlage lädt noch nicht wirklich zum Kneippen ein. Obwohl Pfarrer Kneipp, wie uns Pfarrer Schmatzberger berichtet, auch im Eiswasser gebadet und dadurch seine Gesundheit wieder gefunden habe. Nach einem kurzen, erfrischenden Armbad bei ca. 4 Grad Celsius Wassertemperatur starten wir weiter zum Latschenwirt. Insgesamt sind wir ungefähr eineinhalb Stunden unterwegs.

Infos:

Tourismusverband Großgmain - Telefon +43 (0)6247/8278

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