Ein Spaziergang am Nonnberg

Lisa Santner war am Sonntag, dem 17. April, auf einem Frühlingsspaziergang durch das alte Nonntal in der Stadt Salzburg. Ihr kundiger Begleiter ist Journalist und Salzburgführer-Autor, Clemens M. Hutter.

Sendungshinweis

„Da bin i dahoam“, 17.4.2016

Der Frühlingsspaziergang in Salzburg-Nonntal führt über das Erhardgässchen auf den Nonnberg und endet schließlich auf dem weltbekannten Festungsberg. Die kleine Wanderung kann mehrere Stunden dauern, denn unterwegs gibt es viel Interessantes zu entdecken und zu erfahren.

Festung
ORF
Der Nonnberg unterhalb der Festung bietet dem Interessierten Einiges

Die größte geschlossene Festungsanlage Mitteleuropas, die Festung Hohensalzburg, ist mit ihren fast 1.000 Jahre alten Mauern immer noch eine wehrhafte Erscheinung - Vor allem, wenn man von unten auf die Mauern schaut. Die Festung wurde übrigens nie von Feinden eingenommen.

Pilger verewigten sich an den Wänden

Vor der Stiftskirche am Nonnberg, dem heute weltweit ältesten christlichen Frauenkloster mit ununterbrochener Tradition, gibt es die Spuren aus vergangenen Jahrhunderten zu entdecken. Hier findet man nicht nur große Kunstschätze, sondern auch die winzigen Spuren von Pilgern, die sich mit geritzten Selbstporträts an den Säulen des Kirchenportals verewigt haben.

Kritzelei an der Stiftskirche Nonnberg
Clemens M. Hutter
Kritzelei des Hl. Virgil am Nonnberger Kirchenportal

Grabendächer als Salzburger Eigenheit

Auch der Blick auf die, für Salzburg so speziellen, Grabendächer lohnt sich. Die strukturierten Dächer sind nicht nur ein lohnendes Fotomotiv, sie machten auch in Sachen Feuerbekämpfung Sinn. Der Rundumblick, den der Nonnberg Spaziergängern an einem klaren Tag bietet, hat übrigens auch schon große Dichter und Komponisten beeindruckt.

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