Besuch am Friedhof St. Gilgen

Gerade um die Feiertage Allerheiligen und Allerseelen bieten sich Friedhofsbesuche an: Philipp Meikl hat sich für „Da bin i dahoam“ den stimmungsvollen Ortsfriedhof von St. Gilgen (Flachgau) ausgesucht.

Philipp Meikl ließ sich zu diesem Rundgang von Augustin Kloiber, Kustos des Heimatmuseums St. Gilgen, und Bestatterin Petra Lesiak fachkundig begleiten. Der Ortsfriedhof von St. Gilgen – übrigens im Grundbesitz der Gemeinde- gliedert sich in drei Abschnitte nach Entstehungszeit und Nutzungsmöglichkeit: Einen Besonderheit stellt die alte Friedhofskapelle dar, erbaut 1776 von der Glasmacherfamilie Schmauß. Diese Kapelle dient bis heute der Aufbahrung von Toten.

Friedhof von St. Gilgen
Tourismusverband St. Gilgen

Sendungshinweis

„Da bin i dahoam“, 1.11.2015

Interessante Namen

Zum Innehalten an den unterschiedlichen Grabstätten verleitet auch so manch interessanter Name von bekannten Persönlichkeiten wie zum Beispiel Karl von Frisch, Bienenforscher und Nobelpreisträger.

Friedhof von St. Gilgen
Tourismusverband St. Gilgen

Wer noch einen Abstecher in das an die Kirche angebaute ehemalige Beinhaus machen will, findet dort die älteste bisher gefundene Grabplatte aus dem 14. Jahrhundert. Was die heutigen Begräbnisse und deren Zeremoniell betrifft, so wird dieses in meist sehr traditioneller, ortsüblicher Weise durch die Familie Lesiak ausgeführt.

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