Streit um Gewerkschaftsbudget

In der Salzburger Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes ist ein Streit ums Geld ausgebrochen. Konkret geht es um die Art der Buchhaltung. Ein Pflichtschullehrer-Vertreter hat deshalb sogar seine Funktion zurückgelegt.

Anton Polivka legte seine Funktion in der Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG) zurück. Er verlangte vor allem eine genaue Aufstellung über die Einnahmen des Gewerkschaft. Es gebe immer nur einen Jahresvoranschlag, aber keine Angaben über die tatsächlichen Einnahmen der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst Salzburg.

Kritik: Einnahmen „absolut intransparent“

Die Einnahmen ergeben sich vor allem aus einem Teil der Mitgliedsbeiträgen die die Gewerkschaftsmitglieder zahlen, sagte Polivka. „Der Landesvorstand selbst sieht nie die wirklichen Einnahmen und die wirklichen Möglichkeiten. Ich halte das für absolut intransparent und für das jetzige Jahrhundert nicht mehr konform“ sagte Polivka. Die Beiträge der Salzburger Gewerkschaftsmitglieder gingen direkt nach Wien zur Bundesorganisation. Deshalb gebe es in Salzburg keine Aufstellung zu den Einnahmen.

„Voranschlag stimmt mit Einnahmen überein“

Der Voranschlag stimme außerdem mit den Einnahmen überein, erklärte der Leiter der Salzburger Gewerkschaftsorganisation Johann Siller. Polivka will nach seinem Rücktritt als Vorstand in der FCG einfaches Mitglied bleiben und weiterhin eine Aufstellung der Einnahmen fordern.

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